Die Oper in Italien

Hier sollte eine Beschreibung sein!

Die Oper in Italien

Beitragvon marian » Mo 7. Jun 2010, 20:00

Italien verfiel ab dem Jahr 1813, wo seine elfte Oper „L'Italiana in Algeri“ aufgeführt wurde, dem jungen und überaus produktiven Belcanto-Komponisten Gioacchino Rossini. „Il Barbiere di Siviglia“ (1816), „La gazza ladra“ (deutsch: „Die diebische Elster“) und „La Cenerentola“ nach dem Aschenputtel-Märchen von Charles Perrault sind bis heute im Standardrepertoire der Opernhäuser zu finden. Federnder Rhythmus im Orchester und eine nie überfordernde Behandlung der Singstimme ließen Rossini zu einem der beliebtesten Komponisten Europas werden. Die bis dato noch üblichen Verzierungen der Sänger schrieb Rossini dezidiert in seine Partien hinein und unterband damit ausufernde Improvisationen. Eine neue formale Idee verwirklichte er mit seiner scene ed arie, die den starren Wechsel Rezitativ-Arie auflockerte und doch das Prinzip der Nummernoper aufrecht erhielt. Rossini hat auch einige Opere serie geschrieben (z. B. seinen „Otello“ oder auch „Semiramide“). Er ging 1824 nach Paris und schrieb wichtige Werke für die Opéra. Seine politische Grand Opéra verfasste er über „Wilhelm Tell“ (franz.: „Gulliaume Tell“; später auch ital.: „Guglielmo Tell“), die in Österreich verboten und an verschiedenen europäischen Orten in entschärfter Fassung mit anderen Haupthelden aufgeführt wurde.
Gaetano Donizetti war ein nicht minder erfolgreicher Opernkomponist. „Lucia di Lammermoor“ mit der berühmten koloraturreichen Wahnsinnsszene hält sich neben den heiteren Opern „Don Pasquale“, „L’elisir d’amore“ und „La fille du régiment“ konsequent auf den Spielplänen der Opernhäuser. Vincenzo Bellini, ein von Maria Callas wieder der Vergessenheit entrissener Komponist, verfasste im Gegenzug große tragische Belcanto-Opern wie „I Puritani“, „I Capuleti ed i Montecchi“ und „Norma (Oper)“ (1831), deren Arie „Casta diva“ zu den berühmtesten der Welt gehört.
Die weitgespannten Melodiebögen Bellinis machten starken Eindruck auf den jungen Giuseppe Verdi. Seit seiner dritten Oper „Nabucco“ galt er als Nationalkomponist für das immer noch von den Habsburgern beherrschte Italien. Der Gefangenenchor „Va, pensiero, sull’ ali dorate“ entwickelte sich zur heimlichen Nationalhymne des Landes. Musikalisch zeichnet Verdis Musik eine stark betonte, deutliche Rhythmik aus, über der sich möglichst einfache, ausdrucksstarke Melodien entwickeln. In seinen Opern, bei denen Verdi mit untrüglichem Theaterinstinkt auch oft selbst am Textbuch mitwirkte, nehmen Chorszenen zunächst eine wichtige Stellung ein. Verdi verließ zunehmend die traditionelle Nummernoper; ständige emotionale Spannung verlangte nach einer abwechslungsreichen Durchmischung der einzelnen Szenen und Arien. Mit „Macbeth“ wandte sich Verdi endgültig von der Nummernoper ab und ging seinen Weg der intimen Charakterschilderung von Individuen weiter. Mit „La traviata“ (1853, nach dem 1848 erschienen Roman Die Kameliendame von Alexandre Dumas d.J., der um die authentische Figur der Kurtisane Marie Duplessis kreist) brachte er erstmals einen Gegenwartsstoff auf die Opernbühne, wurde von der Zensur jedoch gezwungen, die Handlung aus der Jetztzeit zu verlegen. Verdi vertonte häufig literarische Vorlagen, etwa von Friedrich Schiller (z. B. „Luisa Miller“ nach Kabale und Liebe oder „I Masnadieri“ nach Die Räuber), Shakespeare oder Victor Hugo („Rigoletto“). Mit seinen für Paris geschriebenen Beiträgen zur Grande Opéra (z. B. „Don Carlos“) erneuerte er auch diese Form und nahm mit dem späten „Otello“ Elemente von Richard Wagners Musikdrama auf, bis er mit der überraschenden Komödie „Falstaff“ (1893; Dichtung in beiden Fällen von Arrigo Boito) im Alter von 80 Jahren seine letzte von fast 30 Opern komponierte. Wahrscheinlich seine populärste Oper ist „Aida“, geschrieben 1871. – Hier das Thema des erwähnten „Gefangenenchores“ aus seiner Oper Nabucco.
marian
 
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Re: Die Oper in Italien

Beitragvon admin » Mo 7. Jun 2010, 20:05

marian hat geschrieben:Italien verfiel ab dem Jahr 1813, wo seine elfte Oper „L'Italiana in Algeri“ aufgeführt wurde, dem jungen und überaus produktiven Belcanto-Komponisten Gioacchino Rossini. „Il Barbiere di Siviglia“ (1816), „La gazza ladra“ (deutsch: „Die diebische Elster“) und „La Cenerentola“ nach dem Aschenputtel-Märchen von Charles Perrault sind bis heute im Standardrepertoire der Opernhäuser zu finden. Federnder Rhythmus im Orchester und eine nie überfordernde Behandlung der Singstimme ließen Rossini zu einem der beliebtesten Komponisten Europas werden. Die bis dato noch üblichen Verzierungen der Sänger schrieb Rossini dezidiert in seine Partien hinein und unterband damit ausufernde Improvisationen. Eine neue formale Idee verwirklichte er mit seiner scene ed arie, die den starren Wechsel Rezitativ-Arie auflockerte und doch das Prinzip der Nummernoper aufrecht erhielt. Rossini hat auch einige Opere serie geschrieben (z. B. seinen „Otello“ oder auch „Semiramide“). Er ging 1824 nach Paris und schrieb wichtige Werke für die Opéra. Seine politische Grand Opéra verfasste er über „Wilhelm Tell“ (franz.: „Gulliaume Tell“; später auch ital.: „Guglielmo Tell“), die in Österreich verboten und an verschiedenen europäischen Orten in entschärfter Fassung mit anderen Haupthelden aufgeführt wurde.

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marian hat geschrieben:Gaetano Donizetti war ein nicht minder erfolgreicher Opernkomponist. „Lucia di Lammermoor“ mit der berühmten koloraturreichen Wahnsinnsszene hält sich neben den heiteren Opern „Don Pasquale“, „L’elisir d’amore“ und „La fille du régiment“ konsequent auf den Spielplänen der Opernhäuser. Vincenzo Bellini, ein von Maria Callas wieder der Vergessenheit entrissener Komponist, verfasste im Gegenzug große tragische Belcanto-Opern wie „I Puritani“, „I Capuleti ed i Montecchi“ und „Norma (Oper)“ (1831), deren Arie „Casta diva“ zu den berühmtesten der Welt gehört.

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marian hat geschrieben:Wahrscheinlich seine populärste Oper ist „Aida“, geschrieben 1871. – Hier das Thema des erwähnten „Gefangenenchores“ aus seiner Oper Nabucco.

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